foodspring Vegan Protein im Test

Vegan Protein foodspring TestDer vegane Lebensstil hält immer mehr Einzug in unseren Alltag. Denn es gibt viele verschiedene Gründe um sich vegan zu ernähren. Auf die wachsende Nachfrage nach veganem Proteinpulver hat seit einiger Zeit auch die Lebensmittelindustrie reagiert. Heute habe ich das Vegan Protein von foodspring im Test. Nachdem ich über meine foodspring Erfahrungen schon mal berichtet habe, widmen wir uns heute dem veganen Proteinpulver von foodspring genauer.

Das vegane Proteinpulver von foodspring besteht aus 4 verschiedenen Proteinsorten: Erbse, Hanfsamen, Reis und Sonnenblume.

Veganes Protein foodspring Sorten

Durch die Kombination dieser 4 Proteinquellen, wird eine sehr hohe biologische Wertigkeit erreicht sowie ein vollständiges Aminosäurenprofil. 100g des Proteinpulvers enthalten 13g Leucin, Isoleucin und Valin, was auch unter BCAA bekannt ist. Es wird hier bewusst auf Sojaprotein verzichtet, denn dies wird in einer vegetarischen und veganen Ernährung besonders oft  aufgenommen. Somit macht es Sinn auch auf andere hochwertige Proteinquellen zu setzen, die das Aminosäureprofil ergänzen.

Durch den Verzicht von Soja und Laktose, ist dieses Protein auch für die meisten Allergiker geeignet.

Löslichkeit

Löslichkeit Vegan Protein foodspringDie Löslichkeit des Proteins ist gut. Im mitgelieferten Shaker löst sich das Pulver schnell und es kommt zu keinerlei Klumpenbildung.

Geschmack

Beim Geschmack kann man an keiner Stelle meckern! Wie auch schon beim foodspring Whey Protein als auch beim Shape Shake, überzeugt auch das vegane Proteinpulver beim Geschmack. Durch die Verwendung von Steviolglycoside hat der Shake eine angenehme Süße und einen runden Geschmack. Sowohl in Kombination mit Wasser als auch mit Mandel- oder Sojamilch ist der Geschmack überzeugend.

Inhaltsstoffe

Wie oben bereits erwähnt, setzt sich das Protein aus vier verschiedenen pflanzlichen Proteinen zusammen: Erbsenproteinisolat, Reisproteinkonzentrat, Hanfprotein und Sonnenblumenprotein. Dadurch wird ein vollständiges Aminogramm mit allen essenziellen Aminosäuren sowie eine hohe biologische Wertigkeit erreicht. Als Süßungsmittel wird Steviolglycoside verwendet, welches keine zusätzlichen Kalorien liefert.

Nährwerte (Vanille)

Auf 100g Protein71,2 g Eiweiß, 6,0g Kohlenhydrate (davon 0,9 g Zucker) und 4,1 Fett. Die Nährwertzusammensetzung ist somit sehr gut.

Nährwertepro 100 g
Energie1498kJ / 354 kcal
Fett4,1 g
davon gesättigte Fettsäuren0,6 g
Kohlenhydrate6,0 g
davon Zucker0,9 g
Eiweiß71,2 g

Erfahrungen

Meine Erfahrungen mit dem veganen Protein von foodspring sind sehr gut. Vom Geschmack, über die Inhaltsstoffe und dem guten Aminosäureprofil bis hin zur Verarbeitung, kann das Proteinpulver punkten. Lediglich der hohe Preis ist ein Nachteil.

Vegan Protein foodspring

Mein Fazit zum Veganen Protein von foodspring

Das vegane Protein von foodspring wird in Deutschland hergestellt und besteht aus vier hochwertigen Proteinquellen, die ein völlständiges Aminosäureprofil abbilden sowie eine hohe biologische Wertigkeit aufweisen. Vor allem der Geschmack als auch Löslichkeit sind sehr gut und schmecken sowohl in Kombination mit Wasser und veganer Milch. Lediglich der hohe Preis lässt sich als Nachteil feststellen. Wer auf der Suche nach einem veganen Proteinpulver ist, der bekommt mit diesem Produkt die beste Qualität!

Vorteile
gute Nährstoffe aus vier hochwertigen veganen Proteinquellen
in Deutschland hergestellt
toller Geschmack und gute Löslichkeit
vollständiges Aminogramm mit allen essenziellen Aminosäuren
Nachteile
hoher Preis

 

Du willst noch mehr Informationen rund um das Thema veganes Proteinpulver? In den nachfolgenden Abschnitten findest du alle wichtigen Infos. Was ist eigentlich veganes Proteinpulver bis hin zu den verschiedenen Proteinsorten.

Was ist vegan Protein? Herkunft und Eigenschaften

Veganes Proteinpulver ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus rein pflanzlichen Eiweißquellen gewonnen wird. Sie enthalten keinerlei tierische Inhaltsstoffe und sind deshalb insbesondere für Menschen, die einen veganen Lebensstil pflegen, eine willkommene Alternative zum herkömmlichen Molkeprotein.

Viele Jahre hielt sich der hartnäckige Mythos, dass vegane Eiweißquellen minderwertig seien und vor allem in Sachen Muskelaufbau den tierischen Proteinen nicht das Wasser reichen könnten. Wissenschaftliche Studien haben diese These jedoch längst widerlegt. Eine 2013 im „Nutrition Journal“ veröffentlichte Studie hat nämlich gezeigt, dass die Wirkung von veganem Proteinpulver, jener von Molkeprotein in Nichts nachsteht. Doch das bleibt bei weitem nicht der einzige Pluspunkt des pflanzlichen Eiweißlieferanten!

Vorteile von veganen Proteinpulver

  • Vegane Proteinpulver enthalten wenig bis gar kein Fett. Somit ist der Einsatz in Diäten weitestgehend unbedenklich.
  • Vegane Proteinpulver enthalten kein Cholesterin und gelten daher als besonders schonend für unser Herz und die Arterien.
  • Vegane Proteinpulver sind zum Großteil laktose- und glutenfrei, sowie ballaststoffreich. Aus diesem Grund sind sie auch weitaus leichter verdaulich, als Molkeproteine.
  • Vegane Proteinpulver sind reich an Mikronährstoffen, sprich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
  • Vegane Proteinpulver haben eine hohe biologische Wertigkeit – wenn auch nicht ganz so hoch, wie jene von tierischen Eiweißquellen. Zur Erklärung: Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel von dem durch die Nahrung aufgenommen Protein in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann.
  • Vegane Proteinpulver verfügen über ein ausgewogenes Aminosäurespektrum (Dazu im Punkt 3 mehr)
  • Vegane Proteinpulver können unabhängig von jedermann konsumiert werden – unabhängig vom religiösen, moralischen, ethischen, oder ernährungsspezifischen Standpunkt.

Nachteile von veganen Proteinpulver

  • Vegane Proteine gelangen langsamer in den Blutkreislauf, als tierische Proteine – mit Ausnahme von Sojaprotein.
  • Nicht alle veganen Proteinpulver verfügen über ein lückenloses Aminosäureprofil – siehe Sojaprotein (Methionin-Mangel) und Reisprotein (Lysin- und Leucinmangel).
  • Der Geschmack von veganen Proteinpulver lässt streckenweise zu wünschen übrig – die Ausnahme von der Regel: Mandelprotein!

Verschiedenen veganen Proteinsorten

Vegane Proteinquellen

Wer glaubt veganes Proteinpulver ist gleich veganes Proteinpulver, der irrt! Denn der Lieblings-Makronährstoff aller Bodybuilder und Fitnessathleten kann aus den verschiedensten pflanzlichen Quellen gewonnen werden. Zu den häufigsten Quellen gehören:

  • Sojaprotein
  • Reisprotein
  • Hanfprotein
  • Erbsenprotein
  • Lupinenprotein
  • Chiaprotein
  • Mandelprotein
  • Kürbiskernprotein

Die einzelnen Sorten nun im Detail.

Sojaprotein

Der wohl bekannteste Vertreter unter den veganen Eiweißsupplementen zeichnet sich vor allem eine schnelle Resorptionsrate aus. Sojaprotein enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren und kann von unseren Muskeln in etwa gleich schnell absorbiert werden, wie das herkömmliche Molkeprotein. Zudem weisen Soja-Isolate den höchsten Proteingehalt auf und wirken sich obendrein positiv auf unseren Cholesterinspiegel aus. Ein weiteres Ass im Ärmel von Sojaprotein ist der hohe Gehalt an Mikronährstoffen. Von Magnesium über Kalium und Eisen, bis hin zahlreichen B-Vitaminen – Sojaprotein liefert alles was das Sportlerherz begehrt. Auf der Contra-Liste stehen hingegen der Mangel an Methionin (wichtig für die Knochenbildung) und das erhöhte Risiko einer Kreuzallergie. Preis: Circa 1,60 pro 100 Gramm.

Reisprotein

Das aus biofermentierten und gekeimten Vollkornreis extrahierte Reisprotein enthält ebenfalls alle 8 essentiellen „Aminos“ und kann zudem mit einer hohen bilogischen Wertigkeit (bis zu 98%) punkten. Auch der Eiweißanteil muss sich mit 80 Prozent keineswegs verstecken. Doch das ist noch nicht alles: Insbesondere für Menschen, die an einer Lebensmittelallergie, Laktoseintoleranz oder an einer Glutenunverträglichkeit leiden, stellt das Reisprotein eine hervorragende Alternative dar.

Der Grund: Die vegane Eiweißquelle ist hypoallergen, von Natur aus glutenfrei und dadurch besonders leicht verdaulich. Kulinarischer Side Fact: Geschmacklich ist das Reisprotein seinen Mitstreitern eine Nasenspitze voraus und eignet sich somit am besten zum Backen, für Smoothies und Shakes. Die Kehrseite der Medaille: Reisprotein weist nur eine geringe Konzentration an Leucin und Lysin auf – zwei für die Muskelregeneration zentrale Aminosäuren.

Hanfprotein

Hanfprotein wird, wie kann es anders sein, aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen und glänzt vor allem durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Ballaststoffen, Spurenelementen, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wer zum Hanfprotein greift, wird zudem mit ausreichend Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren versorgt.

Alle Leser/-innen mit empfindlichen Magen aufgepasst – Hanfprotein könnte die Lösung bringen. Der Grund: Die vegane Eiweißquelle verfügt über einen hohen Edestin-Anteil. Dieses pflanzliche Reserveprotein gilt als besonders leicht verdaulich. Einziger Kritikpunkt am reinen Hanfprotein: Der Eiweißgehalt von lediglich 50 Prozent fällt im direkten Vergleich zur veganen Konkurrenz etwas „mau“ aus.

Erbsenprotein

Das aus der gelben Erbse gewonnene Eiweiß bietet euch in Sachen Muskelregeneration einen großen Mehrwert. Warum? Nun ja, Erbsenprotein ist reich an BCAAs (verzweigtkettige Aminosäuren) und an der semi-essentiellen Aminosäure Arginin. Überzeugend ist auch der Eiweißgehalt, der immerhin bei stolzen 82 Prozent liegt. Erbsenprotein ist wie sein veganer Kollege, das Reisprotein, laktose- und glutenfrei. Einziger Wermutstropfen: Erbsenprotein verfügt über einen intensiven Eigengeschmack!

Lupinenprotein

Lupinen zählen, so wie Erbsen, Kichererbsen und Erdnüsse auch, zu der Familie der Hülsenfrüchte. Das Lupinenprotein kann mit einem vollständigen Aminosäurenprofil punkten und ist sowohl als Lupinenpulver, als auch Lupinenmehl erhältlich. Der Eiweißanteil liegt hier bei 40 Prozent. Preis: In etwa 2 Euro pro 100 Gramm.

Chiaprotein

Chiasamen sind in Anbetracht des Booms der letzten Jahre wohl jedem von euch ein Begriff – doch wusstet ihr auch, dass daraus veganes Proteinpulver gewonnen wird? Chiaprotein kann eine lange Pro-Liste vorzeigen – aber nur unter der Prämisse, dass es aus einem Niedrigtemperatur-Pressverfahren gewonnen wird!

Der hohe Gehalt an Vitaminen, Antioxidantien, Mineral- und Ballaststoffen spricht für das Chiaproteinpulver. Auch der Omega-3-Anteil ist mit circa 19 Prozent beachtlich. Chiaprotein ist glutenfrei und kann durch seine blutverdünnende Wirkung Herzinfarkten und Schlaganfällen präventiv vorbeugen.

Mandelprotein

Der Proteingehalt bei dieser Whey-Protein-Alternative liegt bei circa 50 Prozent. Mandelprotein wird aus weißen Mandeln gewonnen, ist gluten- und laktosefrei und enthält, last but not least, kein Cholesterin (!). Der wohl größte Pluspunkt beim Mandelprotein, ihr ahnt es schon, ist der hervorragende Geschmack. Wer also seine Smoothies, Shakes, Backwaren oder sein Frühstücks-Müsli kulinarisch aufwerten möchte, ist mit Mandelprotein gut beraten.

Kürbiskernprotein

Ja richtig gelesen – auch Kürbiskerne liefern wertvolles Eiweiß. Der Anteil liegt dabei zwischen 45 und 60 Prozent. Aufgrund dessen, dass im Kürbiskernprotein auch 10 Prozent des wertvollen Kürbiskernöls enthalten sind, verwundert auch der hohe Gehalt an Omega-6 und Omega-9-Fettsäuren nicht weiter. Auf der Haben-Seite stehen auch die zahlreichen Enzyme, Vitamine und Ballaststoffe. Vom Geschmack her erinnert das Proteinpulver stark an das Kürbiskernöl und weist somit ein nussiges Aroma auf.

Darauf musst du beim Kauf achten

Achtet beim Kauf eures nächsten veganen Proteinpulvers besonders auf das Aminosäurenspektrum. Dieses sollte möglichst breit gefächert sein. In anderen Worten: Es sollten möglichst viele Aminosäuren, insbesondere die acht essentiellen, im Pulver enthalten sein. Dazu zählen:

  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Valin
  • Methionin
  • Tryptophan
  • Threonin
  • Phenylalalin

Zur Ergänzung: Insgesamt existieren 20 Aminosäuren. Davon sind acht essentiell, das heißt unser Körper kann sie nicht in Eigenregie produzieren, sondern ist auf eine externe Zufuhr angewiesen. Zwei der 20 Aminosäuren sind semi-essentiell, dass bedeutet sie werden ausschließlich zur Genesung, beziehungsweise zum Heranwachsen benötigt.

Die übrigen zehn Aminossäuren sind nicht essentiell, sprich unser Organismus kann sie selbst herstellen. Das Motto für euren nächsten Supplement-Einkauf sollte daher nicht nur in Bezug auf den Proteingehalt, sondern insbesondere auch hinsichtlich des Aminosäurengehalts, wie folgt lauten: „Je mehr, desto besser!“

Hast du bereits Erfahrungen mit dem foodspring veganen Protein gemacht?

1 Kommentar

  1. Klasse Artikel.
    Ich finde jedoch, dass man heutzutage vor allem im Bereich Gesundheit ruhig mal tiefer für ein gutes Protein in die Tasche greifen sollt.
    War auch einer meiner Gründe warum ich als erstes veganes Eiweißpulver das Vegan Protein von foodspring ausprobiert hab.

    Gerne auch Reviews zu anderen veganen Proteinpulvern. Würde mich zum Beispiel über eines vom Profuel Plantein Erbse freuen!

    Lg Piet

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