BodyChange Test Woche 2: Rezepte und Ernährungsplan

Wie bereits im Rahmen meines ersten Wochenberichts erwähnt, konzentriert sich das Programm auch in dieser Woche noch ausschließlich auf die Ernährungsumstellung. Dementsprechend erhält man im Mitgliederbereich unter anderem neue Kochvideos, in welchen Detlef Soost leckere Gerichte inklusive Erläuterung der Nährstoffe der verwendeten Lebensmittel vorkocht.

Etwas unglücklich finde ich hierbei die Kameraführung, die hin und wieder eher Detlefs Gesicht in den Fokus rückt, anstatt die von ihm ausgeführten Aktionen zu zeigen. Allerdings wird dieses Manko durch die dazugehörigen Rezeptdateien wieder wett gemacht, welche die einzelnen notwendigen Schritte leicht verständlich erklären. Und apropos Rezepte: in dieser Woche werden einem interessante Frühstücksrezepte als Alternative zu Eiergerichten am Morgen bereitgestellt sowie im Rahmen des (momentan inklusiven) BeachBody-Guides weitere 15 BeachBody Rezepte.

BodyChange Ernährungsplan – Planung ist alles

Zu Beginn meiner zweiten Testwoche habe ich mir im übrigen mithilfe der bis dato erhaltenen Rezepte einen Ernährungsplan erstellt, der viel Abwechslung bot und im Rahmen dessen ich diverse mir bereits zuvor bekannte aber auch einige für mich neue Zutatenkombinationen einfließen lies.

So gab es (neben unterschiedlichen morgendlichen Eiergerichten, die mich tatsächlich noch immer nicht nerven oder stören) beispielsweise gefüllte Auberginen, Nudelsalat aus Linsennudeln und Quiche. In letztere habe ich mich nahezu verliebt, da sie in unheimlich lecker, schnell zuzubereiten, warm und kalt zu genießen und zudem super am Folgetag als Mittagessen zur Arbeit mitzunehmen sind. Bisher habe ich mir bereits zwei verschiedene Varianten an Quiche zubereitet: eine mit Boden und Rand aus Speck und eine auf Grundlage einer Zucchini.

BodyChange Rezept Zucchini Quiche

Alltag – Hürden meistern

Im Verlauf der zweiten Testwoche sah ich mich im Alltag außerdem mit ein paar Herausforderungen konfrontiert, die es zu bewältigen galt:

Aufgrund einiger Gegebenheiten, die mich zu Beginn der Woche enorm stressten, überkam mich bereits am Montag das starke Verlangen nach Schokolade. Da ich zudem wusste, dass mir am Wochenende das Schreiben einer Hausarbeit für die Uni blühen würde (aus Erfahrung eine derjenigen Aufgaben, deren Erledigung ich normalerweise lediglich mithilfe erhöhter Süßigkeitenzufuhr bewerkstelligen kann), brauchte ich dringend eine Lösung für meine Schokoladenbegierde.

BodyChange SchokoladeIm BodyChange Shop stieß ich dann auch auf Schokolade, deren Verzehr laut Angabe im Shop maximal drei- bis viermal pro Woche mit jeweils maximal 30 Gramm programmkonform sein sollte. Obwohl mich der Preis von 5,69 € für zwei Schokoladentafeln á 100 Gramm erstmal ziemlich schlucken ließ, wollte ich diese Ersatz-Schokolade probieren. Und was soll ich sagen?!? Ich war total begeistert davon! Die mit einer alternativen Zuckerart gesüßte Zartbitterschokolade schmeckt unheimlich gut und kann mein Verlangen nach Schokolade bereits nach nur drei kleinen Stückchen vollends befriedigen (… und war definitiv bei der Erstellung meiner Hausarbeit hilfreich :D ).

Darüber hinaus stand diese Woche ein bereits lange Zeit geplanter beruflich bedingter Tagesausflug mit Kindern an. Nach reiflicher Überlegung verschob ich meinen LoadDay daher diesmal um ein paar Tage nach vorn, denn all den Keksen, den Chips und vor allem dem Eis hätte ich unter den gegebenen Umständen wahrscheinlich nur schwer widerstehen können. Als Erfolg wertete ich es, dass ich sogar an diesem Tag morgens Lust auf ein Eiergericht hatte und somit zumindest konform in den Tag startete. Auch die Rückkehr zur durchweg konformen Ernährung am Folgetag fiel mir nicht sonderlich schwer, meinem Essensplan sei Dank!

Viel Trinken – gar nicht mal so einfach

Zuletzt wurde diese Woche im Mitgliederbereich abermals auf die Notwendigkeit hingewiesen, täglich mindestens drei Liter zu trinken. Für mich ist das eine ziemliche Herausforderung, da ich schon immer ein „schlechter Trinker“ war und es vor der Programmteilnahme meist maximal auf einen Liter Flüssigkeitszufuhr am Tag schaffte.

Hinzu kommt (wie bereits im ersten Bericht erwähnt), dass ich eigentlich die letzten Jahre meist Softdrinks oder Saftschorlen getrunken und Wasser weitestgehend gemieden habe. Ich bin diesbezüglich jedoch auf einem guten Weg und kann wohl mittlerweile tatsächlich sagen, dass ich Wasser mit Zitronenscheiben als festen Bestandteil in mein Leben integriert habe. So fülle ich beispielsweise morgens immer direkt eine Karaffe mit je einer Hälfte Leitungs- sowie Mineralwasser, werfe drei Zitronenscheiben hinein und trinke bereits zwei Gläser davon, bevor ich das Haus zur Arbeit verlasse. Im Büro trinke ich anschließend hauptsächlich kalten grünen Tee mit Zitronensaftkonzentrat (gibt es im gut sortierten Einzelhandel sogar fertig zu kaufen) und nach Feierabend dann wieder mein Zitronenwasser.

Insgesamt komme ich so mittlerweile zumindest auf circa zwei Liter pro Tag. Klar, das ist immer noch zu wenig und es fehlt ein ganzer Liter bis zur empfohlenen Menge… für mich ist das aber bereits ein enormer Erfolg. Einerseits natürlich in Bezug auf die Menge, andererseits aber auch, weil ich es nach Jahren scheinbar endlich „gelernt“ habe, Wasser zu trinken anstelle ungesunder Softdrinks.

Ergebnis nach 2 Wochen BodyChange

Neben den beschriebenen Erfolgen gab es diese Woche leider aber auch etwas, was mich etwas frustriert hat: Diesmal habe ich lediglich 0,5 kg abnehmen können.

-2,3 Kilo nach 2 Wochen

Lag es am vorgezogenen LoadDay? An der Schokolade? An zu wenig Flüssigkeitszufuhr? An zu viel Stress? An zu wenig Schlaf? Ich weiß es nicht genau, hoffe aber sehr, dass ich mit Start des Fitnessanteils des Programms in der Folgewoche wieder mehr abnehmen werde. Ich bin gespannt, wie gut ich diesen in meinen Alltag integrieren kann und ob die kurzen Workouts mir tatsächlich zu mehr Fitness im allgemeinen verhelfen werden.

Zum BodyChange Programm

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